• Winter legt Wasserstoffbusse lahm
  • Börsenstrompreis am Epex-Spotmarkt bis 2025
  • Sturmschäden an AKW treiben Strompreise in Frankreich
  • Direkt-Ausgaben für Ökostrom sinken unter 20 Milliarden
  • „Nudges“ helfen nicht immer beim Energiesparen
  • Gasunie mit mehr Transportgeschäft
  • Mit skalierbarer Ladeinfrastruktur zur regionalen Energiewende
  • Verbund ab 1. März mit „Österreich-Tarif“
  • Mehr als eine halbe Million neuer Batteriespeicher
  • Wind-Dachverband macht belgische Ex-Politikerin zur Chefin
Enerige & Management > Vertrieb - „Sonnencent“ für die Energiewende
Quelle: Pixabay / Myriams-Fotos
VERTRIEB:
„Sonnencent“ für die Energiewende
Seit 1999 investieren die EWS über ein kundenfinanziertes Förderprogramm in Energiewendeprojekte. Jetzt hat das Programm ein Update bekommen.
 
27 Jahre gibt es das Förderprogramm „Sonnencent“ der Elektrizitätswerke Schönau (EWS) bereits. Mehr als 16.000 Vorhaben hat der Regionalversorger über das kundenfinanzierte Förderprogramm in dieser Zeit unterstützt. Nun passt er die Förderbausteine an „die sich wandelnden gesellschaftlichen und politischen Bedingungen“ an, wie es in einer Mitteilung heißt. So sollen künftig Projekte in den folgenden Bereichen unterstützt werden:
  • Gemeinschaftliche Solarenergie und Speicherlösungen
  • Bildung und Kampagnen zur Energiewende
  • Energiegerechtigkeit weltweit
  • Nachhaltige Mobilität
  • Studien und Analysen zu Klimaschutz und erneuerbarer Energiezukunft
Gemeinschaftliche Großprojekte im Bereich Energiegerechtigkeit weltweit, Mobilität oder Bildung und Kampagnen können dabei mit bis zu 10.000 Euro gefördert werden. Für die Antragsstellung haben die EWS drei Stichtage pro Jahr eingeführt. Kleinprojekte können auch unabhängig von den Stichtagen mit bis zu 1.000 Euro unterstützt werden. Gemeinschaftliche Energieerzeugungsanlagen fördern die EWS mit bis zu 20.000 Euro.

Finanziert wird die Förderung durch den sogenannten „Sonnencent“, der in Höhe von 0,5 Cent/kWh in den Ökostrom- und Biogastarife der EWS Schönau enthalten ist. Das Programm geht zurück auf die Anfänge der EWS, die als Elterninitiative gegen Atomkraft begannen und – damals noch als „Schönauer Stromrebellen“ – 1999 den „Sonnenpfennig“ einführten, um dezentrale, gemeinschaftliche Energieprojekte unterstützen zu können. 
 

Katia Meyer-Tien
Redakteurin
+49 (0) 8152 9311 21
eMail
facebook
© 2026 Energie & Management GmbH
Montag, 29.09.2025, 16:27 Uhr

Mehr zum Thema